der Wandel beginnt im Herzen

von | 29.06.2018 | Wandel | 0 Kommentare

Für viele, ob bewusst oder unbewusst ist der Wandel eindeutig spürbar. Für die einen treten Unmöglichkeiten auf für die anderen beginnt eine rasante Achterbahn-Fahrt und wieder Andere erleben gerade eine totale Stagnation.

Keines der Symptome hat eine allgemein gültige Bedeutung sondern ist grundsätzlich als persönliche Erfahrung zu betrachten die auffordert im eigenen Leben, sehr individuell nach Wegen zu suchen das Leben entweder wieder in Bewegung zu bringen, die Talfahrt zu ent-schleunigen oder überkommenen Verhaltensweisen hinter sich zu lassen.

Wir reden von einem Wandel in eine neue Zeit! Das heißt nicht, dass es jetzt alles schön und einfach wird, sondern es heißt sehr konkret, dass das was uns erwartet sehr wohl sehr neu sein wird und das Spiel das wir im Moment spielen ein Ende finden wird. Auf die eine oder andere Weise.

Die Grenzen die wir auf dieser Erde erreicht haben sind unübersehbar geworden und trotzdem gelingt es all zu vielen Menschen noch diese Zeichen zu ignorieren.

Das ist keine Holocaust-Prognose sondern eine Aufforderung beteiligt zu sein an dem was wir noch nicht wissen können, was uns aber unweigerlich erwartet.

Die Suche nach einer Lösung in dem was uns bekannt ist, ist zum Scheitern verurteilt

– wie die Geschichte uns mehrfach bewiesen hat .

Dem was wir tun einfach ein positives Vorzeichen zu geben und den Erfolg abzusahnen, ändert nichts daran, dass wir uns immer noch in der dualistischen Weltsicht bewegen. Der Schwerpunkt wird einfach nur an eine andere Stelle verschoben.

Das spirituelle auszugrenzen – was momentan die Tendenz ist – und nur noch nach dem Handeln zu fragen verliert den Überblick und ignoriert den übergreifenden Zusammenhang.

Nur noch in Meditation abzutauchen ohne zu Handeln und ohne einen persönlichen Standpunkt zu beziehen beendet zwar den Missbrauch an der Erde, aber lässt uns nicht in die Schöpferkraft erwachen, die wir unweigerlich sind.

Wo ist der Weg

Wenn also all das was wir denken können und all das was wir bisher gelebt haben an diese Grenzen führt, was ist dann der Punkt auf den wir uns einlassen sollten, wo ist der Weg den wir gehen werden?

Es ist so offensichtlich, dass es genauso einfach ist daran vorbei zu schauen: Es gibt keine Wahrheit – jedenfalls keine die wir denken können, sondern „nur“ ganz persönliche Standpunkte, die per Definition unterschiedlich sein müssen und die aus verschiedenen Positionen das Gesamtbild betrachten.

Ganz praktisch gesehen macht dann eine Diskussion über den weiteren Weg überhaupt keinen Sinn, weil die Beiträge ja unterschiedlich sein müssen!

Vielmehr ist das Zuhören und Anteilnehmen sinnvoll, weil es um Aspekte geht die aus meinem Standpunkt möglicherweise garnicht wahrnehmbar sind.

Es gibt also keine allgemein gültige Lösungen mehr, es gibt nur noch persönliche Wege, persönliche Betrachtungen die sich aus dem Herzen generieren und sich dann, ohne dass wir das tun müssen, zu einem tragfähigen Netz verbinden.

Der Weg des Herzens

Wenn ich hier vom Herzen rede, dann ist damit kein pathetisches und emotionales „Liebesherz“ gemeint, sondern ein gemeinsamer Raum in dem wir uns selbstverständlich befinden und schon immer befunden haben.

Ich spreche hier vom Herzen, weil der individuelle Zugang dazu sich physiologisch tatsächlich im Herzen befindet. Die Forschung im neuronalen und medizinischen Bereich bestätigt das. Es gibt definitiv intelligente Bereiche im Herzen und eine weitere Kammer die zum einen nicht berührt werden darf (z.B. Herzoperationen) und die nach wie vor Fragen offen hält.

In diesem Raum ist die Wahrhaftigkeit immer die Summe der möglichen Standpunkte. Also keine definierte Wahrheit sondern auftauchende Möglichkeiten die dann in die Sichtbarkeit getragen werden können.

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Was es von uns braucht

…ist zu allererst eine wahrhaftige, authentische Selbstwahrnehmung. Ich nenne das die Stimme des Herzens, – wohl wissend, dass dieser Begriff unterschiedlich aufgefasst und wahrgenommen werden kann.

Es ist jene leise Stimme, eher ein Gefühl das sich eindeutig von Emotionen unterscheidet und uns wie eine Navigation durch all die Fragestellungen und Wegverwirrungen führt – sofern wir still sein können um diese Hinweise zu hören.

Ich rede hier nicht von der psychischen Diskussion im Kopf die Argumente finden möchte um den beabsichtigten Weg zu beweisen. Ich rede hier von einem ein-eindeutigen Impuls der erst einmal keine Alternativen anbietet und, ganz im Gegenteil nicht beweisbar ist.

Das muss so sein und ist ein eindeutiges Indiz für einen Herzens-Impuls, weil wir in die Zukunft schauen, in das nicht-Manifeste. Es ist also reine Kreation, reine Schöpfung, die noch völlig unabhängig ist.

Wenn andere dazu kommen

Nun werden alle weiteren Impulse gehört aus all den anderen verfügbaren Standpunkten – sprich beteiligten Menschen. Wie auch immer sich diese Impulse darstellen: es ist eine Frage des Respekts sich voll und ganz darauf einzulassen.

Solche Impulse von anderen zu übergehen ist fast blasphemisch und schleudert uns unweigerlich in die Vergangenheit zurück… da das ausschließende Prinzip grundsätzlich mit Sicherheits-Bedürfnis zu tun hat und aus der Psychologie generiert wird.

Das Sicherheits-Bedürfnis soll seinen Platz bekommen – aber nicht in der Kreation und es braucht wieder die Fähigkeit der Selbstwahrnehmung dieses Bedürfnis von dem Impuls zu unterscheiden.

„Ich“ bin ein Teil eines größeren Ganzen

Fast selbstverständlich ist dabei, dass der eigenen Impuls immer „nur“ ein Teil eines größeren Zusammenhangs ist. Es braucht an dieser Stelle also die Bereitschaft sich vom eigenen Impuls und der eigenen Weltsicht wieder zu befreien, damit im Prozess weitere Impulse wahrgenommen werden können.

Das ist so, weil mit jedem Impuls sich der gemeinsame Raum verändert und sich ein neues energetisches Licht-Gewebe bildet. Neu auftauchende Impulse können jetzt ganz anders, fast widersprüchlich sein. Bis sich eine gemeinsame Möglichkeit stabilisiert hat.

Diese Möglichkeit ist notwendiger Weise abweichend von der persönlichen Sicht der Dinge, aber es wird einen eindeutigen Impuls geben der die Stimmigkeit bestätigen wird. Es braucht also grundsätzlich die Bereitschaft sich auf dieses gemeinsame Feld einzulassen und der Bewegung darin Raum zu geben.

Das Handeln kommt zuletzt

…und ist eine logische Konsequenz aus klar wahrgenommenen Impulsen. Damit Handeln wir aus der Zukunft heraus und nicht aus einem psychologischen Welt-Retter-Gedanken. Welt-Rettung kommt aus der Vergangenheit und ist zum scheitern verurteilt, weil es die verursachenden Parameter immer in die Zukunft mitnimmt.

Impulsgesteuertes Handel birgt ein Risiko, weil nicht bewiesen werden kann, dass der Weg der richtige ist, aber es befreit uns völlig von der Vergangenheit und birgt eine große Chance – in meinen Augen die einzige Chance – diese Welt im nächsten Moment neu zu gestalten.

Es geht nicht darum durch Angst und Handlungswahn die herannahenden Grenzen abzuwenden, sondern es geht darum diese Welt neu zu kreieren und das alte einfach loszulassen auch wenn es gerade allzu bequem ist.

Jeder kann daran etwas tun:

Folge einfach deinen Impulsen habe den Mut Deine Wahrheit zu vertreten, sei respektvoll allen anderen Standpunkten gegenüber und sei mutig das was Du erkannt hast in Handlung umzusetzen!

…und wenn das auf Anhieb nicht funktioniert, dann sei mit Dir und Deinen Ängsten in Kontakt und finde heraus, was es braucht um mutig, respektvoll und wahrhaftig zu sein und den Impulsen im Herzen zu lauschen.

Der Wandel beginnt eben im Herzen – und jeder von uns kann in jedem Moment etwas dafür tun! Lasst uns die Reise beginnen – Jetzt.

Blick in eine andere Welt
Unbeantwortete Frage
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Wir bewegen uns auf eine neue Zeit zu, ob wir das annehmen wollen oder nicht. Neu heißt auch tatsächlich neu - also sie kommt aus dem Unbekannten (Gott sei dank) und sie geht ins Unbekannte. Alles was wir kennen, hat auf eine bestimmte Weise ausgedient und wird an vielen Stellen schon als endlich durchschaut… an anderen Stellen aber noch nicht! ...
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