das Wesen der geistigen Welt

von 21.10.2018Wesenhaftigkeit0 Kommentare

„geistige Welt“
Diese Worte sind schon fast ein feststehender Begriff, zumindest um das Mysterium das darum gemacht wird in eine bestimmte Ecke zu verschieben. Wie oft habe ich schon gehört: „das ist mir zu spirituell…“ oder gar: „komm mir bloß nicht mit Esoterik…“

Ehrlich gesagt macht mich das immer ein wenig traurig, da die Dinge die für mich selbstverständlich sind und über die ich mich gerne austauschen würde, ganz schnell hinter dem Tabu-Vorhang verschwinden und dann außer dem Wetter, den Nachbarn oder der Arbeit nicht mehr viel Gesprächsthemen übrig bleiben.

Was hat das Wetter mit dem Geistigen zu tun?
Für mich ist das, was sich hinter den Worten: „geistige Welt“ verbirgt fast so, als ob ich mich über das Wetter unterhalten würde: Zum Einen genauso selbstverständlich und zum Anderen, wer kann schon wirklich was über das Wetter sagen, außer das, was irgend eine dubiose Wetter-App verkündet oder eben das, was er persönlich wahrnimmt – es wird über etwas gesprochen, was man gerne im Griff hätte, was im Moment offensichtlich ist und was man nur bedingt beeinflussen kann – (zumindest als Lieschen Müller und Karl-Heinz Kruse….)

Esoterik
Weder das Wetter ist unbeeinflussbar noch die geistige Welt – die Frage die dabei auftaucht ist: wie weit gibt es im Bewusstsein die Bereitschaft Dinge auch mal anders zu „sehen“.

Weil wir insgesamt alles verstehen wollen und auch wissenschaftlich untersuchen wollen, deswegen gibt es da die Esoterik – die „Geheim-Lehren“, die „Wissenschaft des Inneren und Geistigen“ – und dann wird es wirklich spannend, denn da gibt es endlos viele Standpunkte aus denen man das Geistige betrachten kann und man wird bis zum Sankt-Nimmerleinstag diskutieren können. Das Wesen des Geistigen ist die Veränderbarkeit – kein Wunder, dass man dann mit „esoterischen Wahrheiten“ nichts zu tun haben will. Sie stimmen und stimmen nicht!

Das Geistige deswegen zu ignorieren und sich nur noch auf die „harten Fakten” zu beziehen grenzt dann eher an Dummheit, weil es der veränderbare Hintergrund alles Seienden ist. Wenn ich dann noch hinzufüge, dass Gedanken für mich schon Materie sind, dann verstehe ich wenn der Verstand, der Gedanken verwaltet, nicht mehr bereit ist mitzugehen – wir sind aber eben mehr als der „Körper-Verstand“ – der dichteste Teil unseres Wesens – weit mehr… und das alles ist in dem einen Begriff „geistige Welt“ zusammengefasst.

Das ist die ganz normale und verständliche „Verallgemeinerungs-Tendenz“ des Menschen bezüglich des Unverstehbaren… z.B. waren Gewitter den Göttern zugeordnet, solange bis man durchschaut hatte wie Gewitter physikalisch funktionieren. Trotzdem schließt dieses Wissen die Existenz der dazugehörigen Göttern nicht aus. Weder die „Götter-Betrachtung“ ist falsch, noch die physikalisch-wissenschaftliche Betrachtung ist falsch – es sind einfach nur unterschiedliche Standpunkte des gleichen Phänomens.

Und da sind wir der geistigen Welt schon sehr nahe – sie hat viel mit dem Betrachtungs-Standpunkt und der Wahrnehmung zu tun.
Unsere deutsche Sprache hat einen Vorteil, den ich hervorheben möchte: sie ist unglaublich präzise. Diese Eigenschaft wird aber gerne wieder ins Mysterium verschoben und damit kommt Unklarheit in die Betrachtung. Das Wort „Wahrnehmung“ nämlich, sagt so präzise, dass es keine Wahrheit gibt, sondern Dinge „Wahr genommen“ werden – und damit lebt man, bis man etwas anderes erfährt. Das ist überhaupt nicht esoterisch oder mysteriös, denn die Wissenschaft macht genau das Gleiche: Es wird eine Hypothese aufgestellt die aus der Wahrnehmung geboren ist, die solange die „Wahrheit“ ist, bis das Gegenteil bewiesen ist. Unser Wissen über den Kosmos und das Universum ist eine auf Hypothesen basierende Hochrechnung des Wahrgenommenen…

Ist unsere Wissenschaft etwa esoterisch?? ;o)

Quantenphysik ist Kunst
Gott sei Dank hat die Physik herausgefunden, dass die Materie der Aufmerksamkeit folgt (Quantenphysik). Als Michelangelo das vor ca. 500 Jahren sagte, musste er das unter dem Deckmantel der Kunst ausdrücken, sonst hätte man Ihn als Ketzer auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Und doch ist das, was die Quantenphysik da tut ja fast auch ein künstlerischer Ausdruck, denn sie beschreibt einfach nur Beobachtungen aus bestimmten Versuchsanordnungen und sagt: wenn die Beobachtung so und so ist, dann muss Materie so und so sein.

Aber sagt die Quantenphysik nicht, dass Materie der Aufmerksamkeit folgt? Und ich würze die Hypothese hinein, dass Gedanken Materie sind (wie oben schon angemerkt)… dann ist die Erkenntnis auf ´ne Art selbstgestrickt, denn die Aufmerksamkeit erzeugt die Gedanken, die besagen dass Materie der Aufmerksamkeit folgt………..

Das ist das Wesen der Geisten Welt: sie ist veränderbar. Und in der Materie stellt sich dar, wo wir Menschen als wahrnehmende Instanz unsere Aufmerksamkeit haben. Das Erscheinen dieser Welt hat also was mit Bereitschaft zu tun…. und selbstredend hat jeder Einzelne Einfluss darauf!

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Strickmuster
So wie ich die Dinge wahrnehme, hat alles, ob ideell, emotional oder körperlich, ein energetisches „Strickmuster“. Wenn ich das bis in den Ursprung verfolge, dann sind das unglaublich schöne und sehr feine, geometrische Muster, die aber nicht fixiert sind, sondern sich verändern und immer wieder neu formieren. So ein bisschen wie ein Kaleidoskop wenn man es dreht.

Kein Wunder, dass Leonardo da Vinci die heiligen Geometrien dargestellt hat. Es sind fixierte Abbilder dessen was ich da sehe, in unterschiedlich dichter Form.

(by the way: Die Anwendung der heiligen Geometrie, um bestimmte Wirkungen zu erzeugen, ist dann quasi die Fixierung bestimmter Qualitäten an einem bestimmten Ort!?! Muss man sich überlegen, ob das Sinn macht, wo doch die energetische Struktur grundsätzlich Bewegung ist…)

Verdichtung
Auf dem Weg in die sogenannte Materie verdichten sich diese Strukturen, das heißt, ihre Bewegungsmöglichkeit wird mehr und mehr eingeschränkt. Diese Einschränkung geschieht über die Aufmerksamkeit – und selbst in der dichtesten Materie ist immer noch Bewegung, sonst könnten Elektronen keine Beziehung unter den Atomen herstellen.

Mir ist sehr bewusst, dass ich gerade wieder einen schmalen Grad von esoterischer Wissenschaftlichkeit beschreite der durchaus angreifbar ist, je nach dem aus welchem Standpunkt man das betrachten will. Mir ist im Moment sogar wichtig all die Disziplinen ein wenig zu durchmischen und die deutsche Sprache zu verwenden um Irritation zu erzeugen. Drum spreche ich von der Beziehung zwischen Atomen – damit hole ich Physik in die emotionale Nachvollziehbarkeit und es soll dem Zuhörer schwer fallen sich davon fern zu halten – denn in meinen Augen ist das das Wesen des Geistigen und Alle die auf dieser Erde weilen, haben Anteil daran und wirken mit… an unserer Wirk-lichkeit. Ist das nicht wunderbar?
Diese Welt muss nicht so sein wie sie ist – das ist die Aussage darin!

Lichtstrukturen
In meiner Wahrnehmung sind die ursprünglich feinen Strukturen, Strukturen des Lichts… (ui ui – da lauf ich schon wieder haarscharf am eso-wissenschaftlichen Abgrund entlang und ich werde es mir mit voller Inbrunst gönnen …vielleicht sollten das mehr Menschen machen ;o) …also Strukturen die „jetzt“ sofort veränderbar sind, je nach dem wo die Aufmerksamkeit gerade ist. Je mehr eine bestimmte Seins-weise fokussiert wird, um so mehr Anziehung kommt ins Spiel – ich würde sagen eine Form von Magnetismus. Wenn sich Licht mit Magnetismus „mischt“, dann kommen dichtere Formen von Energie zustande, bis irgendwann Elektronen um Atome tanzen und wir Materie dazu sagen. In meiner Wahrnehmung ist also der Übergang von Licht in Materie ein fließender Übergang, im Zusammenhang mit der Aufmerksamkeit. Da reihen sich auch die Gedanken ein, denn sie sind innerhalb der materiellen Welt die letzte geistige Instanz im Verdichtung-Prozess. (Über die Veränderbarkeit der Gedanken kann man sich streiten) Deswegen gehören sie in meiner Wahrnehmung auch zur Materie – sie haben ähnliche Strukturen.

„Manifestieren“
Im Allgemein-Wissen macht sich diese Erkenntnis langsam breit, dass wir Schöpfer unserer Umstände sind. Leider versucht man das wieder auf die sehr rudimentären Bedürfnisse in der ganz persönlichen Erfahrung zu reduzieren und anzuwenden: „Ich will Glück, Reichtum und Erfolg“…. Ich weiß, das ist wieder ein wenig „spitz“ ausgedrückt. Aber wenn ich mir die energetische Verdichtung anschaue, dann ist vielen Menschen nicht bewusst, was alles mit-wirkt, wenn sie sich auf z.B. „Erfolg“ fixieren und sie überblicken oft die Wirkung im Gesamtkontext „Universum“ nicht. Ist ja nicht verwunderlich, weil der aus-sendende Verstand tatsächlich in diese Bereiche des Geistigen keine Zugänge hat.

Die Pforte
Um seine Aufmerksamkeit dorthin zu lenken, durchschreitet man die Pforte der „Stille“ und überlässt sich völlig seiner Wahrnehmung, ohne zu hinterfragen was da geschieht. Der Verstand wird in dem Moment zum Trans-Former ohne Einfluss zu nehmen auf das, was da „durchkommt“. Aus unserer sicherheitsbedürftigen Alltagswelt heraus betrachtet, bedeutet das Kontrollverlust….

Und wahrscheinlich ist das das Problem, warum das Geistige so schnell diesen „Eso-Touch“ bekommt – Keine Kontrolle darüber und nicht belegbar…

Hmm…. das Wesen der geistigen Welt.

Ich kann Euch nur motivieren es selbst auszuprobieren, die Pforte der Stille zu durchschreiten und selbst herauszufinden was Ihr dann „für-Wahr-nehmt“.

Ein wunderbar vielfältiges Thema, freu mich schon auf die nächsten Artikel!
Und wie gesagt, freue mich über Eure Kommentare und „Sichtweisen!“

Herzlich,
Christian

Mediale Einzelsitzung

> um zu verstehen was in Deinem Leben wirksam ist?
> um die Pforte der Stille zu durchschreiten
> um Deinen kreativen Anteil an der “neuen Erde” zu entdecken

 

Blick in eine andere Welt
Unbeantwortete Frage

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Wir bewegen uns auf eine neue Zeit zu, ob wir das annehmen wollen oder nicht. Neu heißt auch tatsächlich neu - also sie kommt aus dem Unbekannten (Gott sei dank) und sie geht ins Unbekannte. Alles was wir kennen, hat auf eine bestimmte Weise ausgedient und wird an vielen Stellen schon als endlich durchschaut… an anderen Stellen aber noch nicht! ...
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